Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil: Energie am See GmbH zeigt den Weg
- EAS

- 22. Apr.
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 8. Mai
Ein neuer Blick auf Energieeffizienz und Kosten
Am 21. April 2026 wurde bei den Sustainability Days von Vorwerk eine These präsentiert, die in vielen Unternehmen für Diskussionen sorgt: Nachhaltigkeit muss nicht zwangsläufig mehr kosten. Für die Energie am See GmbH ist das keine Vision – sondern gelebte Praxis.
Der Perspektivwechsel: Weg vom Kostentreiber, hin zum Wettbewerbsvorteil
Viele Organisationen betrachten Nachhaltigkeit noch immer isoliert – als regulatorische Pflicht oder als Imagefaktor. Der Vortrag von Geschäftsführer Sascha Diemer verdeutlichte eine zentrale Botschaft: Nachhaltigkeit ist kein Kostenblock, sondern ein strategischer Hebel. Unternehmen, die Energie intelligent bewirtschaften, beeinflussen nicht nur ihre CO₂-Bilanz, sondern auch direkt ihre Kostenstruktur und Wettbewerbsfähigkeit.
Wo die Kosten wirklich entstehen
Ein Blick auf die Struktur der Stromkosten zeigt schnell: Der reine Energiepreis macht etwa 55 % aus. Der Rest entfällt auf:
Netzentgelte (~20 %)
Steuern und Abgaben (~25 %)
Hier liegt der entscheidende Hebel. Unternehmen, die ausschließlich den Energiepreis optimieren, lassen signifikante Einsparpotenziale ungenutzt.
Der Gamechanger: Aktives Energie-Portfoliomanagement
Der Ansatz der Energie am See GmbH geht über die klassische Beschaffung hinaus. Im Fokus steht ein integriertes Energie-Portfoliomanagement, das mehrere Instrumente kombiniert:
Nutzung des Termin- und Spotmarktes
Optimierung von Netzentgelten sowie Steuern und Abgaben
Integration von Eigenerzeugung
Power Purchase Agreements (PPA) als strategisches Element
Insbesondere PPAs spielen eine Schlüsselrolle. Sie ermöglichen den direkten Bezug von Grünstrom – oft zu signifikant besseren Konditionen als klassische Modelle.
Konkreter Impact: Weniger Kosten, bessere Nachhaltigkeit
Wie stark dieser Ansatz wirkt, zeigt ein konkretes Beispiel aus der Zusammenarbeit mit Vorwerk:
Integration von PPA in die Energiebeschaffung
Kombination aus Spot-, Termin- und strukturierten Beschaffungsmodellen
Präzise Abstimmung auf das tatsächliche Lastprofil
Ergebnis:
Bis zu 30 % Reduktion der Gesamtenergiekosten
Gleichzeitig höhere Qualität des Grünstroms
Durch die intelligente Integration von PPA konnte eine Kostenreduktion von rund 14 % im Energieeinkauf realisiert werden – bei gleichzeitig nachhaltigerem Energiemix.
Warum viele Unternehmen dieses Potenzial noch nicht nutzen
Die Realität zeigt: Viele Unternehmen arbeiten weiterhin mit statischen Beschaffungsmodellen und vermeiden vermeintlich komplexe Lösungen wie PPAs oder strukturierte Portfolios. Doch genau hier liegt das Problem:
Fehlende Transparenz über Lastprofile
Keine Simulation zukünftiger Bedarfe
Zu hohe Risikoaufschläge durch klassische Liefermodelle
Ein aktives Portfoliomanagement reduziert genau diese Ineffizienzen und verschiebt Nachhaltigkeit vom Kostenfaktor zum ökonomischen Vorteil.
Fazit: Nachhaltigkeit rechnet sich – wenn man sie richtig angeht
Die Kernaussage des Vortrags lässt sich klar zusammenfassen:
Nachhaltigkeit ist kein Zielkonflikt zur Wirtschaftlichkeit – sondern eine Voraussetzung für langfristige Wettbewerbsfähigkeit.
Unternehmen, die ihre Energie strategisch managen, profitieren doppelt:
wirtschaftlich durch sinkende Kosten
strategisch durch echte Dekarbonisierung
Ihr nächster Schritt
Sie möchten wissen, welches Potenzial in Ihrem Energieportfolio steckt? Dann lassen Sie uns sprechen. Die Energie am See GmbH zeigt Ihnen konkret, wie Sie Kosten optimieren und gleichzeitig Ihre Nachhaltigkeitsziele erreichen – ohne Kompromisse.
Nachhaltigkeit als Teil der Unternehmensstrategie
Nachhaltigkeit sollte nicht als isoliertes Projekt betrachtet werden. Vielmehr ist es wichtig, sie in die gesamte Unternehmensstrategie zu integrieren. Dies erfordert eine umfassende Analyse der aktuellen Energieverbräuche und -kosten. Unternehmen sollten regelmäßig ihre Energieeffizienz überprüfen und Anpassungen vornehmen.
Die Rolle der Technologie in der Energieoptimierung
Technologie spielt eine entscheidende Rolle bei der Optimierung des Energieverbrauchs. Smarte Systeme und IoT-Lösungen ermöglichen eine präzise Überwachung und Steuerung des Energieverbrauchs. Unternehmen können so schnell auf Veränderungen reagieren und ihre Strategien anpassen.
Schulung und Sensibilisierung der Mitarbeiter
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Schulung der Mitarbeiter. Nur wenn alle im Unternehmen für das Thema Nachhaltigkeit sensibilisiert sind, können die gesetzten Ziele erreicht werden. Workshops und Schulungen helfen, das Bewusstsein zu schärfen und die Mitarbeiter aktiv in den Prozess einzubeziehen.
Fazit: Der Weg zur nachhaltigen Energieversorgung
Der Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung ist kein einfacher, aber er lohnt sich. Unternehmen, die bereit sind, in ihre Energieeffizienz zu investieren, werden langfristig profitieren. Sie senken nicht nur ihre Kosten, sondern tragen auch aktiv zum Klimaschutz bei.



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